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Erfolgsgeschichten

Künstliche Intelligenz

Transferprojekt mit E.C.S. GmbH implementiert ETA-Service

Mit künstlicher Intelligenz zu optimalen Lieferzeitprognose

Wie können Lieferzeiten verlässlich prognostiziert werden? Wie lässt sich möglichst flexibel auf Verkehrsstörungen reagieren? Und wie vermeidet man zeit- und kostenintensive Extratouren? Supply Chains sind zeitkritisch und störanfällig. Eine reibungslose Umsetzung ist eine Herausforderung für Logistikverantwortliche. Das weiß die ECS GmbH aus eigener Erfahrung. Darum hat das Speditions- und Logistikunternehmen jetzt die Weichen für eine digitalisierte Ankunftszeitprognose gestellt. In einem Transferprojekt mit dem Mittelstand-Digital Zentrum Ruhr OWL hat der mittelständische Betrieb einen KI-basierten ETA-Service implementiert.

Projekt­partner
ECS GmbH & Fraunhofer IML
Größe

ca. 30 Mitarbeiter

Ort

Duisburg

genutzte Services

Unternehmensbesuch, Potenzialanalyse

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Prognosen für Lieferzeiten optimieren ​

Enger Austausch

Unternehmenssprechstunde, Workshop
und zahlreiche Gespräche

 „Wir standen die gesamte Projektlaufzeit in sehr engem Austausch mit den Unternehmensverantwortlichen“, sagt Kai Hannemann, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer IML und Leiter des Transferprojekts. Die Prozesse des Transportunternehmens aus Kreuztal wurden aufgenommen und analysiert. Das Ziel: Die Prognosen für Lieferzeiten durch eine KI-basierte Software zu optimieren, Arbeitsabläufe zu vereinfachen und den Kundenservice zu erhöhen.

Um das zu erreichen, griff das Mittelstand-Digital Zentrum Ruhr OWL auf Projektergebnisse eines in der Silicon Economy des Fraunhofer IML erarbeiteten ETA-Service zurück. „Mit der Silicon Economy entwickeln wir eine Open-Source-Infrastruktur für die Plattformökonomie der Zukunft“, erklärt Kai Hannemann. „Die auf künstlicher Intelligenz basierende Ankunftszeitprognose ist ein Teil dieser Infrastruktur und perfekt für das Anliegen der ECS GmbH.“

© E.C.S. GmbH

ETA SErvice

Implementierung in neues Rechensystem

Die Implementierung war jedoch eine große Herausforderung: Zum ersten Mal wurde die Software von einem Rechensystem in ein anderes übertragen. „Die speziell für das Transferprojekt benötigten Anpassungen an das System mussten technisch bedingt auf einer anderen Plattform stattfinden als die bisherigen Entwicklungen aus der Silicon Economy“, so Hannemann. „Das hat einen Großteil der Projektlaufzeit in Anspruch genommen. Aus den daraus gewonnenen Erkenntnissen können wir bei weiteren Projekten in dem Bereich allerdings nun mit einer erheblichen Zeitersparnis rechnen.“ Zudem arbeitete das Projektteam an einem Tracking-System, das zukünftig mit dem ETA-Service gekoppelt werden soll. Dann können Daten über eine DSGVO-konforme App und ein mobiles Endgerät im Fahrerhaus in Echtzeit übermittelt und die Ankunftszeiten noch genauer prognostiziert werden.

5.500 DATENPUNKTE

Datenquellen aus dem Autobahnnetz

Doch schon jetzt berechnet das System die Ankunftszeit anhand verschiedener Datenquellen: Kalendarische Angaben, Wetterdaten, Staumeldungen und Live-Daten aus dem Autobahnnetz fließen in die Prognose mit ein. Allein über 5.500 Messstellen liefern hierzu die Datenpunkte aus dem Autobahnnetz. „Zurzeit ist das System bei der ECS GmbH in einer Testphase und die Prognosen werden intern validiert“, sagt Kai Hannemann zum weiteren Vorgehen. „Und bisher sind die Rückmeldungen sehr positiv.“ 

Nächste Schritte

ETA-Service soll Open-Source-Software werden

Nicht nur zum System, sondern auch zur Zusammenarbeit mit dem Mittelstand-Digital Zentrum Ruhr-OWL gibt es positives Feedback. Denn gerade vielen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fehlt es im Tagesgeschäft häufig an der Zeit, an Investitionsmitteln und an Manpower. „Mit unserer Expertise und Unterstützung sind solche Projekte auch finanziell zu stemmen und im Tagesgeschäft umzusetzen“, so Kai Hannemann. „Und von den Projektergebnissen können zudem noch andere KMU profitieren.“ Denn der KI-basierte ETA-Service ist bewusst generisch aufgebaut und soll noch bis Anfang 2023 zur Open-Source-Software werden.

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Karina Kampert - Mitarbeiterin Mittelstand Digital Ruhr OWL - Koordination Geschäftsstelle

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