Erfolgsgeschichten

Digitale Transformation

Digi­ta­li­sie­rung im Holz­handel

Rund 280 Mittel­ständler opti­mieren ihre Geschäfts­pro­zesse

Der Holz­handel steht in Sachen Industrie 4.0 vor einigen Heraus­for­de­rungen. Die in der Regel kleinen und mittel­stän­di­schen Unter­nehmen sind oft histo­risch gewachsen und stehen damit vor vielen Fragen, die Antworten suchen. Ein Zusam­men­schluss zu einer gemein­samen Koope­ra­tion unter dem Dach HolzLand ist eine gute Grundlage, um gemeinsam die Digi­ta­li­sie­rung anzugehen. Dabei unter­stützt Digital in NRW – Das Kompe­tenz­zen­trum für den Mittel­stand Schritt für Schritt.
Projekt­partner

HARTIING Applied Tech­no­lo­gies GmbH & Co. KG

Größe

110 Mitarbeiter

Ort

Espelkamp

genutzte Services

Lab-Tour

HolzLand Zusammenarbeit mit Digital in NRW

280 Händler unter­schied­li­cher Betriebs­typen

Gemeinsam die Digi­ta­li­sie­rung angehen

HolzLand ist eine der größten Gemein­schaften von Holz­händ­lern in Europa mit Partnern in der D-A-CH-Region, Nord­ita­lien, Benelux, Norwegen und Tsche­chien. Dem gesamten Bran­chen­netz­werk gehören rund 280 Händler unter­schied­li­cher Betriebs­typen und -größen an. Die ange­schlos­senen Betriebe profi­tieren von der Koope­ra­tion beispiels­weise durch günstige Einkaufs­kon­di­tionen und zukunfts­ge­rich­tete Konzepte im Bereich Markt und Wett­be­werb sowie durch eine engma­schige Beglei­tung bei Digi­ta­li­sie­rungs­pro­zessen. Bisher arbei­teten die Händler, häufig tradi­tio­nell aufge­stellte Fami­li­en­be­triebe, größ­ten­teils manuell und mit nur wenig Tech­nik­un­ter­stüt­zung entlang der gesamten Logis­tik­kette. Der Handel mit Holz fordert aller­dings agile Geschäfts­pro­zesse, erhöhte Effizienz sowie einen ausge­prägten Service­grad. Um diesen Anfor­de­rungen des digitalen Zeit­al­ters gerecht zu werden, arbeitet HolzLand mit Digital in NRW zusammen.
Bauen: Sperrholz │ Dekorplatten │ Spanplatten │ Arbeitsplatten © HolzLand GmbH
Alles begann auf der HolzLand-EXPO im Juni 2016. Digital in NRW war mit seiner Roadshow vor Ort und infor­mierte über die Digi­ta­li­sie­rung im Mittel­stand. Die Holz­händler erhielten erste Antworten von den Experten des Kompe­tenz­zen­trums zum Thema Digi­ta­li­sie­rung, die ihnen Trends und Exponate vorstellten. die und. Es folgte eine Poten­zi­al­studie „Industrie 4.0 im Holz­handel“ bei drei reprä­sen­ta­tiven Händlern der HolzLand-Koope­ra­tion. Im Fokus standen mögliche Maßnahmen zur Digi­ta­li­sie­rung von Prozessen in der inner­be­trieb­li­chen Logistik. Mit Hilfe eines soge­nannten Lager-Quick-Check-Tools konnten neue Digi­ta­li­sie­rungs­an­sätze bei den Pilot­part­nern entwi­ckelt werden.
Dirk Plosinjak

Dirk Plosinjak

Leitung Prozess­ma­nage­ment

„Vor allem mit Hilfe des „Quick-Check-Tools“ des Kompe­tenz­zen­trums konnten an den Pilot­stand­orten erfolgs­ver­spre­chende Hand­lungs­felder und Ansätze für die Anwendung neuer Tech­no­lo­gien im Holz­handel definiert werden.“

Foto: HolzLand GmbH

Zur Ausschöp­fung der aufge­zeigten Poten­ziale wurde anschlie­ßend ein gemein­sames Trans­fer­pro­jekt gestartet. Ziel war es, manuelle und fehler­an­fäl­lige Prozesse zu finden, zu redu­zieren und damit die Waren­wirt­schaft durch geeignete Digi­ta­li­sie­rungs­pro­zesse zu verbes­sern. Ein virtu­elles Zentral­lager wurde von der HolzLand-Zentrale aufge­setzt und ermög­licht seither eine echt­zeit­nahe Erfassung von Daten und Prozessen, eine genaue Bestand­füh­rung und eine trans­pa­rente Kommu­ni­ka­tion des aktuellen Status an den Kunden. Ein wichtiger Schritt zu agilen Geschäfts­pro­zessen, erhöhter Effizienz und zu einem erwei­terten Service­grad.

Mindest­an­for­de­rungen für virtu­elles Zentral­la­ger

Drei Beispiele zum Nachahmen

Damit alle mittel­stän­di­schen Partner von dem virtu­ellen Zentral­lager profi­tieren können, musste das Angebot bedarfs­ge­recht gestaltet werden. Da nicht alle Partner die grund­sätz­li­chen Anfor­de­rungen zur Nutzung eines virtu­ellen Zentral­la­gers erfüllten, defi­nierte Digital in NRW die Mindest­an­for­de­rungen und zeigte eine Roadmap zur Errei­chung dieser auf. Die Ergeb­nisse des Trans­fer­pro­jekts flossen in ein internes Papier ein, das allen Netz­werk­part­nern zur Verfügung steht. Darüber hinaus sind Schu­lungs­in­itia­tiven bei der HolzLand-Gruppe geplant, um orga­ni­sa­to­ri­sche Hinder­nisse zu über­winden. Wer die Digi­ta­li­sie­rung starten will, kann also auf alle wichtigen Infor­ma­tionen zurück­greifen und erhält Unter­stüt­zung. Im nächsten Schritt wird eine digitale Markt­platz­lö­sung umgesetzt, durch die alle teil­neh­menden HolzLand-Partner die Möglich­keit haben, einen weiteren effek­tiven Distri­bu­ti­ons­kanal zu nutzen und auch hier die Vorteile der Gemein­schaft und der Digi­ta­li­sie­rung zu kombi­nieren.

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